Chronik  

   


1891

Gründung der SGV-Abteilung Erndtebrück

1908

Die Abteilung wird als ruhend erklärt

1911
Die Abteilung wird weitergeführt
1921
Wilhelm Nollkämper wird zum 1. Vorsitzenden gewählt
1922
Karl Ellerbrock, Vorsitzender der SGV-Abt. Erndtebrück, wird Bezirksvorsitzender
1934
Die Hindenburgstrasse (heute Pulverwaldstrasse) wird auf massives Betreiben der SGV-Abteilung mit Kastanien bepflanzt
1935
Bezirkstreffen in Erndtebrück
Kaufmann Heinrich Reppel wird „Abteilungsführer“
1937
Karl Wied löst Heinrich Reppel als „Abteilungsführer“ ab
1938
Karl Ellerbrock verlässt Wittgenstein. Der Landwirtschaftslehrer Kurt Naescher wird neuer „Abteilungsführer".
1942
Der Hauptvorstand besucht Erndtebrück. Wilhelm Nollkämper, inzwischen „Abteilungsführer“, will bis Kriegsende im Amt bleiben. Sein Nachfolger wird Otto Lange. Weitere Daten der Nachkriegszeit fehlen.
1957
Otto Lange legt sein Amt nieder. Nachfolger wird der Bauamtmann Wilhelm Belz.
1958
Am 29. Juni wird die SGV-Hütte mit 300 Gästen eingeweiht. Der Verein hat jetzt 86 Mitglieder
1959
Die Abteilung führt eine Baumpflanzaktion durch. 2500 Laubhölzer werden am Hachenberg gepflanzt.
1960
Vorsitzender Wilhelm Belz verstirbt im 74. Lebensjahr
1961
Nachfolger wird am 04. März Wilhelm Dornseifer
1962
Es gelingt, die Grundstücke im Benfetal, in dem die schönen Bachmäander liegen, für den SGV zu erwerben. Diese sind noch heute Eigentum des Hauptvereins
1963

Die Abteilung Wuppertal besucht Erndtebrück mit 180 Personen und führt Gruppenwanderungen durch.

1964

Feier des 70-jährigen Bestehens der Abteilung auf dem Schützenplatz. Der Verein hat jetzt 100 Mitglieder

1966
Tagung der Hüttenwarte des Gesamtvereins mit 31 Teilnehmern in der SGV-Hütte
1967
Bezirkswanderung in Erndtebrück
1969
Feier zum 75-jährigen Bestehen mit 450 Teilnehmern. 109 neue Mitglieder kommen in den Verein
1970
Der Verein hat jetzt 230 Mitglieder. Anläßlich eines geselligen Abends werden 703 DM für die Aktion Sorgenkind gesammelt.
1973
Wilhelm Dornseifer wird zum Vorsitzenden wiedergewählt. 2. Vorsitzender wird Walter Stöcker
1975
Unsere Hütte sah in diesem Jahr 32 Veranstaltungen mit 486 Personen
1978
Wilhelm Dornseifer wurde nach 18-jähriger Vorstandstätigkeit wiedergewählt
1980
Walter Stöcker wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die Abteilung Erndtebrück betreut jetzt ein Wanderwegenetz von 272 km
1982
Der langjährige Vorsitzende Wilhelm Dornseifer verstirbt im Alter von 70 Jahren.
1989
Hans-Helmut Wunderlich wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Walter Stöcker wird Ehrenvorsitzender. Die Abteilung hat jetzt 200 Mitglieder
1991
Die Abteilung Erndtebrück wird „eingetragener Verein“.
1994
13.-15. Mai Festtage zum 100-jährigen Bestehen des Vereins in der Schützenhalle. Ein buntes Festprogramm begeistert die zahlreichen Besucher.
Der Vorstand beschließt einstimmig den Erwerb des Hüttengeländes sowie ein angrenzendes Stück. Der Erwerb und die notariellen Angelegenheiten werden im November abgeschlossen.
1996
Die Abteilung zählt rund 180 Mitglieder. Die Teilnahmerzahl der Veranstaltungen ist erfreulich. Der Vorplatz  vor der Hütte wird neu gestaltet und das Gelände aufwändig eingezäunt. Ein Stromaggregat wird erworben. Die SGV-Hütte erhält elektrisches Licht! Das Gerätehaus soll abgerissen und erneuert werden. In ihm soll u.a. eine Toilette untergebracht werden. Wegen fehlender Genehmigung wird Baustopp angeordnet.
1997
Der Baustopp wird aufgehoben und das Gerätehaus fertiggestellt.
2000
Große 3-Tagesfahrt „ Frühling im Harz „ nach Wernigerode mit 33 Teilnehmern. Anschaffung eines Zeltes.
2001
Große Zagesfahrt mit 50 Teilnehmern an den Rhein.
2004
Große Tagesfahrt nach Hann.- Münden mit 85 Teilnehmern.

2006

Die SGV-Abt. Erndtebrück nimmt mit großem Festwagen an den 750-jahres Feierlichkeiten der Gemeinde teil. Zudem übernimmt sie die Federführung bei der Planung der 7 –Hütten-Wanderung im September, bei der über 2000 Teilnehmer gezählt werden.
2007
Umfangreiche Sanierungmaßnahmen an der Hütte werden beschlossen, aufgrund der Finanzlage doch noch zurückgestellt. Fa. Schaller aus Erndtebrück übernimmt die kostenlose Neueindeckung des Daches. Die freiwerdenden Mittel werden nun für den Innenausbau eingesetzt, der bis Februar 2008 abgeschlossen wird.
Die über 50 Jahre alte Hütte ist damit grundsaniert.
2008
Im März 2008 werden die Sanierungsarbeiten an der Hütte abgeschlossen. Neben der neuen Dacheindeckung ist nun auch der Innenraum völlig neu gestaltet worden  und bietet nun rund 28 Besuchern Platz.

Durch ein tragisches Unglück geht der 11. Juni 2008 als schicksalhaftes
Datum in die Vereinsgeschichte ein: Von 19 Teilnehmern einer Seniorenwanderung verunglücken 14 durch eine einstürzende Brücke im sauerländischen Latrop. 9 Teilnehmer werden leicht, 5 schwer verletzt und durch ein Großaufgebot an Rettungskräften aus unwegsamen Gelände geborgen.
2009

Die das Hüttengelände abstützende Bruchsteinmauer ist durch jahrelange Witterungseinflüsse stark beschädigt. Es besteht Unfallgefahr. Die sanitären Anlagen sind durch Feuchtigkeitseinwirkung beschädigt. Die Mitgliederzahlen steigen weiterhin.

Aus all diesen Gründen beschließt der Vorstand im Mai ein großes Investitionsprogramm: Sanierung der Bruchsteinmauer, Errichtung von akzeptablen, sanitären Anlagen und die Vergrößerung der Hütte.

Im August wird bereits die Baugenehmigung erteilt